Hof Caduff

Paul Caduff

Ort

7143 Morissen

m ü. M.

1337

Betrieb

  • Bio
  • 46 ha LN
  • 38 GVE

Betriebszweige

  • Milchwirtschaft mit Aufzucht (Heumilchproduktion)

Engagement fürs Klima

  • Verzicht auf rotierende Mähtechnik
  • Leichte Maschinen um Bodendruck und Treibstoffverbrauch zu reduzieren
  • Einsatz von Gülle- und Feldzusätzen


«Benzinmotoren bestehender Maschinen sollen mit elektrischen Nachrüstlösungen umgerüstet werden und so komfortableres Arbeiten ermöglichen und gleichzeitig den CO2 Ausstoss reduzieren. Die Kompostierung von diversen-, auf dem Hof anfallenden Produkten, soll den Humusaufbau fördern. Auch Futterzusätze zur Methanbindung lege ich in Aussicht.»

PilotprojektE ab 2022

Projekt: Elektrischer Motormäher

Ausgangslage

  • Wir mähen seit drei Jahren mit einem Motormäher mit Doppelmessermähbalken. Dies ist neben dem Schutz der Insekten auch für den meist am Morgen noch feuchten Boden schonender (Bodenverdichtung).
  • Neben dem Einachser werden viele Arbeiten auch mit dem Geräteträger Aebi TT240 ausgeführt.
  • Im Rahmen des Projekts soll untersucht werden, inwieweit der Elektro-Einachser einen Geräteträger substituieren kann und ob evtl. ein kostengünstiger kleiner Traktor neben dem Elektroeinachser reicht.

ZIEL

  • Maschinenkosten für den Betrieb senken
  • CO2Reduktion
  • Artenreiche Wiesen durch Einsatz des Doppelmessermähwerks, geringeres Gewicht und weniger Überfahrten
  • Weniger Bodenverdichtung durch Substitution des Zweiachsmähers mit dem Elektro-Einachser.
  • Steigerung der Energieeffizienz durch den Elektroantrieb und dem geringeren Gewicht als der Zweiachsmäher
  • Komfortsteigerung für die Bediener:innen (weniger Abgase, weniger Lärm, weniger Vibration).

PROJEKT

  • Durch eine von Grund auf neu entwickelte Maschine soll die Effizienz so weit gesteigert werden, dass viele Arbeiten mit der batteriebetriebenen Maschine erledigt werden können. Dabei liegt der Fokus auf der effizienten Ansteuerung der Elektromotoren und dem Verzicht der Hydraulik. Die Batterien bilden dabei das Herzstück und werden schwerpunktoptimiert in die Maschine integriert. 
  • Die Universalschnittstelle für bestehende Anbaugeräte verschiedener Hersteller soll dabei erhalten bleiben. 
  • Im Rahmen dieses Projektes sollen drei Prototypen aufgebaut werden. In der Felderprobung sollen Erkenntnisse zur Robustheit, Bedienbarkeit, Laufzeit und effektiven Effizienzsteigerung gewonnen werden.