Hof Zigerlig-Steinmann

Familie Esther und Bernhard Zigerlig-Steinmann

Ort

7016 Trin-Mulin

m ü. M.

827

Betrieb

  • ÖLN
  • 33 ha LN
  • 38 GVE

Betriebszweige

  • Mutterkühe
  • wenig Ackerbau

Engagement fürs Klima

  • Wir verzichten auf Kraftfutter, güllen mit dem Schleppschlauch, und produzieren unser eigener Strom


«Diesel aus Holz, diese Idee möchten wir weiterverfolgen. Und offen sein für die Ideen der anderen Pilotbetriebe und umsetzen was zu unserem Betrieb passt»

PilotprojektE ab 2022

Projekt: Kompostierung auf dem Laufhof

Ausgangslage

  • Auf dem Auslauf und dem Fressplatz stehen die Tiere auf Spaltenboden. Darunter befindet sich ein 480 m3 grosser Güllekasten.  
  • Der Festmist der hinter den Liegeboxen und auf der Liegefläche der Jungtiere entsteht, wird auf einer 140 m2 grossen Mistplatte gelagert. Aus der nur zum Teil gedeckten Güllengrube entweicht Ammoniak; was dem Klima schadet und als Nährstoff für die Pflanzen verloren geht. 
  • Zudem entstehen beim Lagern von Mist Emissionen und Fäulnisbakterien, die dem Boden nach dem Ausbringen schaden.

ZIEL

  • Die Emissionen aus der Güllengrube und der Mistlagerung reduzieren
  • Mit dem Kompost den Humusgehalt und das Wasserspeichervermögen im Boden verbessern
  • Aufzeigen wie die vielen Ausläufe, die im Sommer leer stehen, gesetzeskonform als Kompostplätze genutzt werden können.
  • Mit dem Bau eines selbstfahrenden Kompostwenders soll die nötige Technik kostengünstig bereitgestellt werden.
  • Es sollen verschiedene befahrbare Bodenbeläge zur Abdeckung der Spalten getestet werden.

PROJEKT

  • Die Spaltenböden über der Güllengrube werden die Sommermonate mit befahrbaren Matten abedeckt. 
  • Der im Winter angefallene Mist wird zusammen mit Stroh, Gras und Humus zwischen Juni und September kompostiert (ca. 200 m3 Kompostvolumen).
  • Auf dem Laufhof sollen zwei Mieten nebeneinander angelegt und mit dem selbstfahrenden Wender gewendet werden. 
  • Der fertige Kompost wird auf Natur und Kunstwiesen ausgebracht, die nötige Technik kann gemietet werden.  
  • Ein selbstfahrender Kompostwender soll gebaut werden. Dieser soll an ein Zugfahrzeug angehängt werden können, um die überbetriebliche Zusammenarbeit möglich zu machen. 
  • Der Humusgehalt der mit Kompost gedüngten Wiesen soll beobachtet und die Resultate mit Bodenproben festgehalten werden.